diakonline Julian Gillesberger
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#brückenbauer

20.01.2026
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#brückenbauer copyright Bild (kreiert von KI Gemini) Ich bin Brückenbauer – und so fange ich bei mir selbst an! Gestern habe ich das Bild von dem alten, morschen Steg geteilt. Die Reaktionen haben mir gezeigt: Viele von euch spüren genauso wie ich, dass unser Miteinander diese Reparatur dringend braucht. Aber wie fangen wir an, ohne in den alten Mustern hängen zu bleiben? Für mich bedeutet „Brückenbauer“ zu sein: Ich entscheide mich ganz bewusst dafür, den ersten Schritt zu machen. Nicht, weil ich alles gutheiße, sondern weil ich an den Wert des Gesprächs glaube. Damit das nicht nur schöne Worte bleiben, habe ich mir für meinen Alltag ein paar „Werkzeuge“ zurechtgelegt, die ich ab heute konsequent nutzen werde. Vielleicht sind sie auch was für euch: 1. Ein Zeichen der Sichtbarkeit setzen: Ich möchte, dass man bei mir sofort sieht, woran man ist. Deshalb ändere ich heute mein Profilbild auf #Brückenbauer und würde mich freuen wenn es mir viele gleich tun. Es soll kein hohles Wort sein, sondern ein Versprechen: Wer mich hier besucht, findet jemanden, der zuhört, auch wenn es mal schwierig wird. 2. Erst die Frage, dann die Antwort Ich kenne das: Man liest etwas, ärgert sich und will sofort „dagegenhalten“. Ich versuche das jetzt zu stoppen. Bevor ich antworte, stelle ich eine ehrliche Frage: „Was genau macht dir bei diesem Thema eigentlich Sorgen?“ oder „Wie bist du zu dieser Meinung gekommen?“ Oft merke ich dann: Hinter der harten Schale steckt ein Mensch mit ganz realen Ängsten. 3. Den Puls senken (Die 5-Minuten-Regel) Wenn mich ein Kommentar wirklich wütend macht, schreibe ich nicht sofort zurück. Ich lege das Handy weg. Ich atme durch. Ich frage mich: „Will ich jetzt nur Recht haben oder will ich, dass wir uns morgen noch in die Augen schauen können?“ Wenn ich merke, dass ich nur zurückschießen will, lasse ich es bleiben. Ich werde versuchen diesen Weg zu gehen. Ich werde sicher nicht alles perfekt machen, aber ich fange an. Wer von euch packt mit an? Schreibt mir ein #Brückenbauer in die Kommentare oder ändert euer Profilbild (ihr könnt gerne meines verwenden), wenn ihr heute auch versucht, ein Stück des Weges mit zu reparieren.
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