GEDANKEN: Glaubwürdig werden.
Der Vatikan macht sich Gedanken über die Weitergabe des Glaubens. Was ist mit der Verantwortung der Kirche für Vertrauensverlust, Missbrauch und die Stellung der Frauen?
Gedanken über Gesellschaft, Glauben und das Leben – aus der Perspektive eines Diakons, Musikers und Menschen, der Fragen lieber offenhält als vorschnell beantwortet.

Glaube wird dort glaubwürdig, wo er den Menschen nicht kleiner macht, sondern weiter.
Mich interessieren keine fertigen Antworten. Mich interessiert, was zwischen Menschen geschieht: wo Religion trägt – und wo sie zur Grenze wird. Wo Gesellschaft gerechter werden kann. Wo wir einander wirklich zuhören.
Hier schreibe ich über Kirche und Welt, über Würde, Verantwortung, Zweifel, Hoffnung und die kleinen Beobachtungen des Alltags.
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Ein Kindergarten entscheidet, wie er seine Feste gestaltet. Wer damit nicht einverstanden ist, darf nachfragen und Kritik üben. Einen politischen Kulturkampf daraus zu machen und dafür Weihnachten, den heiligen Nikolaus und „unsere christlichen Werte“ zu instrumentalisieren, ist purer Populismus.

SCHULBEGINN IN MAUTHAUSEN: VERSCHIEDEN. UND GERADE DESHALB GEMEINSAM. Heute haben wir mit den 2., 3. und 4. Klassen der Volksschule Mauthausen gemeinsam den Beginn des neuen Schuljahres in der Kirche gefeiert. Mit unserer neuen katholischen Religionslehrerin Martina Ringo – herzlich willkommen in Mauthausen! – und dem islamisch …
Was verbindet uns – und was trennt? Gedanken zu Zusammenleben, Vielfalt, Verantwortung und öffentlicher Debatte.
Nicht zuerst: Was ist erlaubt? Sondern: Was dient dem Menschen, seiner Würde und einem guten gemeinsamen Leben?
Ein Glaube, der Fragen aushält, Wunden sieht und nicht mit schnellen Antworten über das Leben hinweggeht.
Musik, Begegnungen, Abschied, Freude, Scheitern und Neuanfang – dort beginnt Spiritualität oft ganz unspektakulär.
Ich bewege mich seit vielen Jahren zwischen Klang und Wort, Bühne und Kirche, Kunst und Seelsorge. Diese Welten sind für mich keine Gegensätze. In beiden geht es um Aufmerksamkeit, Beziehung und die Frage, was einen Menschen wirklich erreicht.
Seit meiner Jugend ist Musik ein wesentlicher Teil meines Lebens. Als Bratschist habe ich gelernt, dass nicht jede Stimme im Mittelpunkt stehen muss, um für das Ganze entscheidend zu sein.
Zuhören. Reagieren. Die eigene Stimme finden – und trotzdem Teil eines größeren Klangs bleiben.
Diese Erfahrung prägt auch meine Arbeit als Diakon und Seelsorger.

Für Rückmeldungen zu meinen Texten, Anfragen zu Lesungen, Musik oder Veranstaltungen – oder einfach für einen Gedanken, der weitergeführt werden möchte.
diakonline ist mein persönlicher Ort für Gedanken an der Schnittstelle von Gesellschaft, Ethik, Glaube und Leben.