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Gedanken#20


DANKBARKEIT

Ein Jahr ist vergangen seitdem ich, mit 9 anderen Männern, zum Diakon geweiht wurde.

Nach einem Jahr kann man schon ein wenig zurückblicken und natürlich auch nach vorne schauen.



Es waren bewegte Zeiten, Jahre der Vorbereitung, Jahre des Zweifels aber auch der Gewissheit. Es waren Phasen dabei wo mir klar wurde, dass es eine Entscheidung ist, die eine gewisse Tragweite beinhaltet, nicht nur für mich.

Es ist auf jeden Fall eine Lebensentscheidung.


Es ist eine lebensverändernde Entscheidung. Es ist nicht so, dass man das sofort weiß oder dass einem im Moment der Weihe alles klar wird, nein, es ist dieser lange Prozess des Wachsens.


Es wird irgendwann ein Same gesät und dann wird diese Pflanze gehegt, manchmal zu viel gegossen, dann wird wieder vergessen sie zu pflegen, manchmal verdorrt sie beinahe und manchmal bekommt sie die nötige Pflege.


Alles in allem, wächst sie, wird stärker, größer und hoffentlich auch schöner!

Es kommt irgendwann der Zeitpunkt wo diese Pflanze zu einem Baum heran gewachsen ist und die Fähigkeit hat anderen unter seinem Blätterdach Schatten zu spenden, ein Platz der Ruhe zu sein.


Dieses "Baum sein" für andere ist ein wichtiger Auftrag für uns Diakone.


Wir dürfen einfach da sein, so wie auch Jesus für die Menschen einfach da war.

Ich sehe es als ein sehr großes Privileg!


Ich bin dankbar für:

- die kompetente und einfühlsame Ausbildung

danke Margarethe und Anton!!!

- die vielen intensiven Begegnungen im letzten Jahr

- die fordernden Diskussionen über das System Kirche

- viele schöne Feiern die ich leiten oder mitfeiern durfte

- die Möglichkeit Gott zu suchen und zu finden

- das "Baum sein" dürfen

- die Zukunft und was sie alles Gute bringen wird

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