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Gedanken#48



Geschwister

In meiner "Ursprungsfamilie" gibt es eine wunderbare Tradition, den sogenannten "Geschenkeabholsonntag".


Viele Jahre lang trafen wir uns in Steyr zu einem gemeinsamen Mittagessen und dann zu Kaffee und Kuchen und einem familiären Zusammensein bei meinen Eltern.

So ganz nebenbei wurden auch die Weihnachtsgeschenke an diesem Tag ausgetauscht.

Der wichtige Austausch war aber immer ein anderer:

Wir haben gemeinsam gelacht, gegessen, musiziert und uns aneinander erfreut.


Das war eigentlich immer das wahre Geschenk!


Ab 2023 beginnt eine neue Zeitrechnung:

"Wir Fünf", also wir Geschwister haben beschlossen, dass ab jetzt jedes Jahr einer von uns diesen Sonntag bei sich zu Hause ausrichten wird.

Beginnen tut der "Jüngste", Severin (auch schon über 40ig) im Innviertel.


Ich denke oft darüber nach, wie wundervoll eigentlich unsere "Geschwisterlichkeit" ist.

Wir sind nicht die Art von Familie, die sich jedes Wochenende sieht, die immer über alles Bescheid weiß, was die anderen so tun.

Wir sind nicht gleichgeschaltet.

Wir sind eine Familie der vielen Gesichter, bunt, individuell und trotzdem besonders verbunden.


Woran mag das liegen?


Ich glaube wir können eine Sache besonders gut und das haben wir von unseren Eltern gelernt:

Wir reden nicht um den heißen Brei herum, wir sind ehrlich miteinander.


Ich denke viel an meine Geschwister, an meine "Ursprungsfamilie", sie inspiriert mich zu vielen Gedanken die ich so übers Jahr verteilt habe und sie zeigt mir, dass diese "Buntheit", dieses "ehrlich miteinander sein", möglicherweise der Schlüssel zu einer besseren Welt ist.


Wir sind eine Familie durchdrungen von Diversität und trotzdem sind wir eine Einheit.


Ich wünsche uns, dass wir so bleiben wie wir sind und unsere verschiedenen Talente dazu beitragen, dass wir diese so spannende, bunte und humorvolle Familie mit Tiefgang bleiben!

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